Planung der personellen Ressourcen

Wenn Sie Ihren Dienst nicht selbst erstellen wollen oder können, sollten Sie über qualifiziertes Personal nachdenken. Sie benötigen unbedingt Arbeitskräfte, die zum einen gute grundsätzliche IT-Erfahrungen haben und zum anderen gute Kenntnisse im Geoinformationsumfeld besitzen.

Unter Umständen sollten Sie über entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen nachdenken und Ihr Personal oder auch sich selbst entsprechend schulen lassen.

Neben dem Einsatz von eigenem Personal, können Sie alternativ natürlich auch einen Dienstleister beauftragen.

Neben der Möglichkeit einer Supportvereinbarung mit einem fachlich versierten Unternehmen, das Ihnen bei auftretenden Problemen schnell hilft, wäre auch eine umfassende Vergabe an einen Dienstleister denkbar. Beachten Sie dabei jedoch, dass dies zu einer Abhängigkeit führt, die Aktualisierungen oder Änderungen erschweren oder auch teuer machen kann. Sie sollten auf jeden Fall prüfen, ob es vielleicht auch schon etablierte Dienstleister und definierte Vergabeverfahren in Ihrem Betrieb gibt.

Gerade wenn Sie mehrere Komponenten für Ihren GDI-Knoten planen und verschiedene Fachthemen mit häufigen Änderungen bedienen wollen, sollten Sie an gutem Fachpersonal nicht sparen. Es lohnt sich - denn so kann vermieden werden, dass Anwender entgegen eventueller Versprechungen lediglich auf alte oder unvollständige Daten zugreifen können.

Übrigens: wertvolle Tipps und Hinweise zum Thema "Outsourcing" (und auch darüber hinaus) finden Sie in den IT-Grundschutz-Katalogen, genauer gesagt in den dazugehörenden Maßnahmenkatalogen, des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dazu können Sie beispielsweise die Nummern der Maßnahmen 2.252 (Wahl eines geeigneten
Outsourcing-Dienstleisters) und 2.253 (Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister) in die Suchmaske auf der Webseite des BSI eingeben, um sich die Erläuterungen anzuschauen.