Zugriff auf einen OGC-Dienst

Grundsätzlich können alle OGC Web Services über das aus dem Internet bekannte Hypertext Transfer Protocol (HTTP) angesprochen werden - entweder per GET-Methode, also als Anfrage (im Englischen "Request") per URL, oder mittel POST-Methode, also als Request per XML. Ein Zugriff via GET-Methode erfolgt über eine URL, der sogenannte Keyword Value Pairs (KVP) angehängt werden. Die URL beginnt standardmäßig mit http://. Danach folgen die Angabe des Host-Namens bzw. der IP-Adresse sowie nach einem Doppelpunkt schließlich die Angabe des dazugehörigen Standard-Ports - in unserem Beispiel die 8080. Der Port hängt von der Einstellung ab, die der Server, auf dem der Dienst läuft, vorgibt. Anschließend folgen der Pfad zum Dienst sowie ein vorerst abschließendes Fragezeichen. Daran werden noch die anfragespezifischen Parameter nach dem Schema "Parameterbezeichnung=Wert" angehängt. Aufeinanderfolgende Parameter werden mit einem "&" voneinander getrennt. Diese Parameter werden in den Spezifikationen des OGC beschrieben. Beispielsweise beschreibt der Parameter "SERVICE" die Art des Dienstes, während der Parameter "REQUEST" immer die konkrete Schnittstelle benennt, die angesprochen wird. Auf diese Weise kann jeder Internetbrowser auf einen OGC-Dienst zugreifen und Daten abfragen. Komfortabler ist es für den Nutzer jedoch, wenn beispielsweise ein Kartenviewer in einem Geoportal die Abfrage im Hintergrund erledigt und dann lediglich das Ergebnis präsentiert wird.