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Wie wir in unserem kleinen Beispiel eben gesehen haben, kann also der Austausch dringend benötigter Geodaten ziemlich kompliziert und langwierig sein. Eine Geodateninfrastruktur, über die Verwaltungen online miteinander verbunden sind, erleichtert den verwaltungsübergreifenden Zugriff auf Geodaten erheblich.

Denken Sie zum Beispiel an die Mitarbeiterin in der Landesverwaltung, die erst das passende Kartenmaterial heraussuchen, dieses auf eine CD brennen und dann per Post verschicken musste. Solche zeitraubenden Arbeitsgänge entfallen beim Arbeiten mit einer Geodateninfrastruktur, und die Sachbearbeiterin hat mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben.

Weiterer Vorteil: Der Bauamtsleiter erhält die gewünschten Informationen sofort und direkt auf seinen PC - und zwar in digitaler Form.

Und noch etwas macht eine GDI besonders effizient: Die raumbezogenen Daten verbleiben dort, wo sie aktuell liegen. Somit bleibt jeder Fachbereich Herr über seine Daten und kann diese pflegen. Die Nutzer von Geodaten können somit rund um die Uhr aus der Ferne auf einen jederzeit aktuellen Datenbestand zugreifen.

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